Neue Entgleisung der Führungsclique der SL

Samstag,26.Dezember2015 von

Eigentlich spielen die Verlautbarungen der umstrittenen SL-Führung in ihrem Vereinsblatt „Sudetendeutsche Zeitung“ nicht wirklich eine Rolle, da das Blatt in den letzten Jahren zu einer Art SUDETEN-Prawda, sprich Propagandablatt, verkommen ist, die mit der Pflege des Personenkult um Posselt und Hörtler kaum noch lesenswertes zu bieten hat. Die magere Auflage von vielleicht 3000 Stück und die noch geringere ABONNENTENzahl machen das deutlich.

Jedoch ist es für den Witikobund nicht hinnehmbar, dass die offenbar waidwund geschossene Führungsclique der SL von ihrem permanenten Rechtsbruch in der SL ablenkt und versucht, jegliche Widersacher ihrer Verratspolitik zu kriminalisieren und zu diffamieren. In der Ausgabe vom 19.12.2015 fabuliert das Blatt unter der Überschrift „Gegen Extremismus und Spaltung“ einmal wieder über den Witikobund und versucht ihn mit nebulösen Vorwürfen des “Extremismus“ zu diffamieren, ohne jedoch den kleinsten Beweis anzuführen. Lediglich ein pauschaler Hinweis auf den „Witikobrief“ wird angeführt (auf witikobund. de und hier auf unserer FB-Seite für alle nachlesbar).

Festzustellen bleibt, dass nicht der Witikobund „extrem“ ist, sondern der Verrat durch die Verzichtsbehauptung auf Wiedergutmachung durch Posselt, Hörtler, Ortmann und noch ein paar weitere Spießgesellen und die Verweigerung dieser Leute, gemäß der nach wie vor gültigen Satzung der Sudetendeutschen Landsmannschaft zu handeln.

Per se wird nun auch das unabhängige, neu gegründete „Bündnis zur Wahrung der sudetendeutscher Interessen“, welches NICHT vom Witikobund gegründet wurde (warum auch – der Witikobund benötigt keinen weiteren Verein für seine politische Arbeit und erfährt derzeit großen Ansturm auf Mitgliedschaftsbewerbungen);ABER von Posselt diffamiert und der Spaltung bezichtigt WIRD. Freilich hat die schwergewichtige „Selbstherrlichkeit Posselt“ Angst vor dieser neuen Gemeinschaft, haben doch schon ganze Landesverbände der SL und viele honorige Persönlichkeiten DEM BÜNDNIS ihre Unterstützung ZUGESICHERT bzw. ihren Beitritt erklärt.

Aber wer spaltet denn hier eigentlich wirklich die Volksgruppe? Ein solches Bündnis hätte es schließlich nie gegeben, wenn Posselt, Hörtler, Ortmann und Co mit dem Versuch der Satzungsänderung nicht beabsichtigt hätten, die Volksgruppe um ihre Völker-, Menschen- und Individualrechte zu bringen, ohne alle Mitglieder der SL, wie vom Gesetz bei Zweckänderungen vorgeschrieben, um Zustimmung zu fragen? Einzig Claus Hörrmann, stellvertretender Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft stellt sich gegen den Verrat in der und damit gegen die Vernichtung der 70 Jahre alten InterEssensvertretung der Sudetendeutschen und sieht sich in der Folge von einer Flut boshafter Diffamierungen ausgesetzt.

Letztlich wird sich zeigen, ob mit dem zu erwartenden Urteil in der Satzungsfrage am 15.01.2015 in der Klage des SL-Mitglieds Ingolf Gottstein und seiner Unterstützer der Spuk um die Führungsclique vorbei ist, oder der Rechtsstreit sich in die Länge zieht. Fakt ist, dass die alte Satzung der SL nach wie vor gültig ist, jedoch Posselt, Ortmann und Hörtler (dieser zuletzt im Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Prag) deutlich machen, der gültigen Satzung zuwider zu handeln und DIESE daher für die Landsmannschaft nicht mehr tragbar sind! Wenn also die in der Sudetendeutschen Zeitung befürchtete „Spaltung“ ausbleiben soll, so liegt dies im Moment allein bei der derzeitigen SL-Führung.

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