Klage gegen Zweckänderung Sudetendeutsche Landsmannschaft

Sonntag,22.März2015 von

Sehr viel arbeit ist es gewesen, aber am Freitag war sie fertig: die Klage gegen die (behauptete) Satzungs- und Zweckänderung der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Bekanntlich verkündeten die Medien den Verzicht der Sudetendeutschen auf ihr Heimatrecht und auf jedwede Entschädigung. Da musste zwingend ein Punkt gesetzt werden. Schon wird z.B. in den „Nürnberger Nachrichten“ gemault, „Radikale“ würden gegen die Satzungsänderung Sturm laufen. Da fragen wir uns doch glatt, ist es „radikal“, wenn man feststellt, dass das Gremium den Vereinszweck gar nicht hätte ändern dürfen? Das Gesetz schreibt nun einmal vor, dass alle Mitglieder der Landsmannschaft hätten befragt werden und zustimmen müssen. Ist die von den Funktionären viel zitierte „Demokratie“ nur dann statthaft, wenn den Initiatoren in der SL-Führung das Ergebnis passt? Wir empfehlen diesen Herren dringend, ihr Demokratie- und Rechtsverständnis zu überprüfen. Übrigens hat der Klageführer Ingolf Gottstein zu erst in zwei persönlichen Schriftsätzen Herrn Posselt höflich darauf hingewiesen, dass die Beschlussfassung nichtig ist und um Rücknahme der verbreiteten Meldungen gebeten. Reaktion: null. Um nun, soweit überhaupt noch möglich, den Schaden von der gesamten Volksgruppe abzuwenden, musste nun geklagt werden… Wenn Einsicht und Erkenntnis seitens der SL-Funktionäre, welche bekanntlich mehrheitlich in politischer Abhängigkeit stehen, nicht einkehren will, muss eben dieser Weg gegangen werden. Das Fax ratterte gestern gegen 22.00 Uhr den Schriftsatz an das zuständige Landgericht in München.

Im Anhang finden Sie die Klageschrift zum nachlesen.

Klageschrift SL pr