Zuletzt aktualisiert
27.12.2011

 

Bericht aus Haßfurt

Jahrestagung des Witikobundes 2011 in Hassfurt

Der Witikobund hielt seine Jahrestagung 2011 vom 01. bis 02. Oktober in Hassfurt ab. Damit verbunden war die Jahrestagung der Kameradenhilfe e.V., des Sozialwerks des Witikobundes.
Die Mehrzahl der Teilnehmer reiste schon am Nachmittag des 30.Septembers an und verbrachte den Vorabend bei informellen Gesprächen.

Der Sitzungsreigen begann dann am 1. Oktober um 8.30 Uhr mit der Tagung der „Kameradenhilfe“. Die vierzehn anwesenden Mitglieder fassten dabei einstimmig den Beschluß, diesen Verein aufzulösen. Als Liquidator wurde der bisherige Vorsitzende, Kam. F.Volk, gewählt.

Die Jahreshauptversammlung des Witikobundes folgte um 9.15 Uhr unter Leitung des Vorsitzenden Roland Schnürch. Zum Auftakt wurde ein aufmunterndes Lied angestimmt. Bei der nachfolgenden Begrüßung erwähnte Kam. Schnürch besonders die Mitglieder des wiedererstandenen Ortskreises München. Es folgten die Totenehrung und die Jahresberichte. Dabei  hob der Vorsitzende besonders seine Teilnahme an der Besprechung vor der Pragreise MP. Seehofers im Dezember 2010 in München hervor sowie den Auftritt des Bundes beim Sudetendeutschen Tag in Augsburg. Der Kassenbericht wies ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Ergebnis aus. Maßgebend dafür waren äußerste Sparsamkeit und ein erfreulich hohes Spendenaufkommen. Von den vorliegenden Anträgen wurde der den Tagungstermin betreffende abgelehnt. Der Vorstand müsse für die Festlegung freie Hand haben, werde aber nach Möglichkeit stets einen Oktober-Termin wählen. Wegen der fortgeschrittenen Zeit wurde die Jahreshauptversammlung unterbrochen und die Fortsetzung für den Sonntag Vormittag beschlossen.

Am Samstagnachmittag fand ein zukunftsweisender Vortrag des Kam. Ingolf Gottsteins, eines exzellenten Computer- und Werbefachmanns, besondere Beachtung. Der Witikobund wird sich bei der Selbstdarstellung künftig verstärkt des Internets bedienen. Als Überraschungsgast erschien um 17.00 Uhr Jan Sinagl, einer der Gründer der SL-Böhmen. Er berichtete von seiner schwierigen Arbeit in Böhmen und wies auf manche Missstände in der tschechischen Führungsschicht hin.

Das Sonntagsprogramm begann mit der Würdigung Ferdinand Porsches anlässlich seines 60. Todestages. F. Volk leitete seinen Lichtbildervortrag mit Hinweisen auf den hohen Industrialisierungsgrad des Sudetenlandes ein, das den Rahmen für mannigfache technische Leistungen Sudetendeutscher bildete. Dargestellt wurde auch Porsches Zusammenarbeit mit Hans Ledwinka, dem genialen Schöpfer der Marke Tatra. Da in Wolfsburg während des Krieges auch Fremdarbeiter in großer Zahl beschäftigt waren, konnte die Zwangsarbeiterfrage etwas beleuchtet werden.

Im darauf folgenden zweiten Teil der Jahreshauptversammlung wurde die Rückkehr zum alten Untertitel der Vereinszeitung gebilligt. Er lautet nunmehr wieder:
Unabhängig-Rechtswahrend-Staatstragend.
Im Impressum wird eingefügt:
„Mitteilunsblatt des Witikobundes, der sudentendeutschen Gemeinschaft nationaler Gesinnung“.
Abschließend ging es um die Sicherstellung des Archivs. Zwei Kameraden des Münchner Ortskreises werden sich darum kümmern.

Nachdem der Vorsitzende die Tagung zusammenfassend gewürdigt hatte, wurde sie mit dem Absingen der Nationalhymne geschlossen.