Erneuter gerichtlicher Erfolg gegen das Unrecht

Dienstag,4.Juli2017 von

Liebe Sudetendeutsche, liebe Mitstreiter, liebe Unterstützer
am 26.06.17 hat das Landgericht München I das Endurteil in der Sache Gottstein / Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V. verkündet.
Der Klage in Sachen Bundesversammlung 2016 und dem damit verbundenen erneuten Versuch der Herrn Posselt und Hörtler, den Vereinszweck „Wiedergewinnung“ und der damit verbundenen Rehabilitation der Vertriebenen und getöteten Sudetendeutschen aufzugeben, wurde in sämtlichen Punkten uneingeschränkt stattgegeben.
Frau Richterin Pohl am Landgericht München I hat folgenden Urteilstenor verkündet:

I. Es wird festgestellt, dass die von denVorständen des Beklagten Bernd Posselt und Steffen Hörtler am 18.04.2016 beim Amtsgericht München –Vereinsregister– angemeldeten Beschlüsse vom 27./28.02.2016 (Anlage K1) über dieÄnderung des Vorstandes und der Satzung in § 3 (Zweck) und § 23 (Inkrafttreten der Schiedsgerichtsordnung) des Beklagten nichtig sind.
II. Es wird festgestellt, dass die in dem mit der Anmeldung vom 18.04.2016 (K1) zu VR 5524 beim Amtsgericht München – Vereinsregister – eingereichten Protokollvom 27./28.02.2016 (Anlage K2)aufgeführten Beschlüsse und Wahlen vom 27./28.02.2016 allesamt nichtig sind.
III. Es wird festgestellt, dass die Wahl des Sprechers der Sudetendeutschen Volksgruppe vom 27.02.2016 nichtig und Bernd Posselt nicht der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe ist.
IIII. Der Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.
Das Urteil und die Urteilsgründe werden mir demnächst zugestellt werden.

Die Gegenseite hat die Möglichkeit, gegen dieses Urteil innerhalb eines Monates ab Zustellung des vollständigen Urteils Berufung einzulegen.

Der Prozessbevollmächtigte des SL e.V. hat sich in der letzten mündlichen Verhandlung eine Schriftsatzfrist auf des Vorbringen des Klägeranwalts Veauthier erbeten. Diese wurde ihm gewährt. Eingereicht hat er jedoch keinen Schriftsatz mehr.
Vielleicht hat man dort schon erkannt, dass die Sache für den SL eV aussichtslos ist.

Daraus ist zu erkennen, dass auch die Bundesversammlung in Wiesbaden null und nichtig ist. Dort soll es aber sehr gemütlich gewesen sein.

Herr Rechtsanwalt Veauthier hatte Herrn Vogler ausführlich und ausdrücklich darum gebeten, davon Abstand zu nehmen. Die Unbelehrbarkeit und Uneinsichtigkeit in der Führung der Sudetendeutschen Landsmannschaft ist nicht zu übersehen.

Bitte berücksichtigen Sie folgende Tatsache:

Im Hinblick darauf, dass am 27.2.2016 die Bundesversammlung sich konstituieren sollte, es dazu aber nicht gekommen ist, weil Edmund Liepold als Versammlungsleiter diese Versammlung nach der Eröffnung geschlossen hat, gibt es noch immer keine Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Edmund Liepold wurde daran gehindert, eine solche Versammlung einzuberufen. Herr Posselt ist dafür hauptverantwortlich.

Die von Seiten der Führung der Sudetendeutschen Landsmannschaft – insbesondere von einem Herrn Lippert – gegen Herrn Liepold erhobenen Vorwürfe und Beschuldigungen sind mit diesem Endurteil des Landgerichts München I Lügen gestraft worden.

Herr Rechtsanwalt Veauthier schreibt: Aus meinem Lateinunterricht ist mir in Erinnerung geblieben eine Belehrung von Cicero

„Fange nie an aufzuhören und höre nie auf anzufangen.“

Das sollten sich ganz besonders jetzt auch die Sudetendeutschen zum Thema machen, denn die Vertreibung ist ein Unrecht gewesen, eine himmelschreiendes Unrecht und es ist nicht zu beschreiben, wie man sich erdreisten kann, dieses Unrecht weiter in den Vertriebenen wirken zu lassen.

Alle Beschlüsse, die der Bundesvorstand der Sudetendeutschen Landsmannschaft seit März 2016 gefasst hat sind alle samt nichtig, weil Herr Claus Hörrmann zu diese Vorstandssitzungen satzungswidrig nicht eingeladen worden ist und aus diesem Grunde sind die Beschlüsse ausnahmslos nichtig.

Meine Hinweise an den Bundesvorstand und den von ihnen beauftragten Rechtsanwalt Doktor Hermann sind alle übergangen worden, begleitet mit beleidigenden Äußerungen.

Ist Ihnen noch in Erinnerung, dass der Schein – Versammlungsleiter Doktor Fechner mich am 27.2.2016 als Winkeladvokat beschimpft ha?

Jetzt hat der Winkeladvokat auch diesen Prozess wieder gewonnen.

Heinz Veauthier
Rechtsanwalt

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